SPD Neckarsulm für integrative Lösung zur Flüchtlingsunterbringung

Veröffentlicht am 16.03.2016 in Ortsverein

 

Die SPD Neckarsulm hat die Pläne zur Unterbringung von bis zu 130 Flüchtlingen im kleinsten Neckarsulmer Stadtteil Dahenfeld mit Befremden zur Kenntnis genommen. Wir teilen die Auffassung des dortigen Ortschaftsrates, dass es sich hierbei um eine unverhältnismäßige Vorgabe handelt, die insbesondere den dort einquartierten Flüchtlingen zum Nachteil gereichen würde.

Eine starke urbane Infrastruktur, wie sie Dahenfeld aufgrund seines dörflichen Charakters nicht bietet, ist für die oftmals in ihrer Mobilität eingeschränkten Flüchtlinge ein Grundstein erfolgreicher Integration. Neben dem einfacheren Zugang zu Integrationskursen in städtischen Einrichtungen erleichtert eine stadtkernnahe Unterbringung auch die Arbeit und Koordination der vielen freiwilligen Helfer.

Wir sehen es als dringliche Aufgabe der Stadtverwaltung dem Landkreis nun Alternativen zu bieten, die sowohl für die Neckarsulmer Bürger, als auch für die uns zugewiesenen Asylsuchenden eine annehmbare Lösung darstellen. Dass diese Aufgabe aufgrund fehlender städtischer Grundstücke nicht leicht wird, ist uns bewusst. Erneut zeigen sich die negativen Auswirkungen der Verschleppung der Fortschreibung des Flächennutzungsplans in Neckarsulm.

Hinsichtlich der Unterbringung anerkannter Flüchtlinge mit dauerhaftem Bleiberecht nehmen wir die Dahenfelder Ortschaftsräte beim Wort. Wir sind uns sicher, dass die starke Dahenfelder Ortsgemeinschaft ihren Teil zu Integration und gegenseitigem Verständnis beitragen wird.

Gesamtvorstand der SPD Neckarsulm

 

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