Flüchtlingsunterbringung und Bebauungskonzepte

Veröffentlicht am 07.12.2016 in Ortsverein

Die Neckarsulmer SPD begrüßt die Entscheidungen, die der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am 1. Dezember hinsichtlich der Anschlussunterbringung Geflüchteter getroffen hat, ausdrücklich. Die Dezentralisierung der Flüchtlingsunterbringung verhindert die Schaffung von Brennpunkten wie dies in der Amorbacher Ortsmitte der Fall gewesen wäre. Gleichzeitig wollen wir den Ratsmitgliedern und Herrn OB Hertwig für Ihre Ablehnung des Amorbacher Bürgerantrags danken. Wir stimmen Herrn OB Hertwig zu, dass eine der Grundvoraussetzungen für die Akzeptanz unserer neuen Mitmenschen die gleichmäßige Verteilung auf alle Stadtteile ist.

Ein deutliches Signal an die Amorbacher, dass es sich hierbei nicht bloß um hohle Worte handelt, stellt die geplante Anschlussunterbringung im Neuberg dar. Die Vorhaltung von Potentialflächen schafft zudem die notwendige Flexibilität um auf sich ändernde Gegebenheiten reagieren zu können. Es muss sichergestellt sein, dass Neckarsulm von einem plötzlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen nicht überrascht werden kann. Großen Anteil am Zusammenwachsen tragen die vielen ehrenamtlichen Helfer, die gerade in unserer Stadt herausragende Arbeit leisten. Hierfür ist ihnen unser aller Dank gewiss.

Die Neckarsulmer SPD hofft nun, dass das frei gewordene Grundstück in Amorbach möglichst schnell einer baulichen Nutzung zugeführt wird. Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums darf hierbei nicht nur eine denkbare Alternative sein, sondern ist das Gebot der Stunde. Wir fordern deshalb, dass bei der Bebauung dieses Grundstücks der Bau günstiger Mietwohnungen den Maßstab in den Verhandlungen mit möglichen Investoren bildet und nicht allein der maximal erzielbare Preis.

 

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